Unser Rückblick
- Turtles & Sharks
- 27. Juli 2024
- 13 Min. Lesezeit
So mittlerweile sind ein paar wochen bzw. Monate vergangen🙈 und unser Fazit steht. Allerdings fallen uns immer noch Sachen ein, die wir dann hier ergänzen, der Urlaub wirkt immer noch nach, also einfach ab und an mal reinschauen.
Kurz zu uns: Gereist sind wir zu viert. Die Liebste, die Große (Tochter, 11), der Kleine (Sohn, 9) und Ich
Die Anreise
Sehr entspannt. Koffer gepackt, kurz gewogen, alles im grünen Bereich. Online Check-In und die Imuga ausgefüllt.
Alles ins Auto und los geht's.
Der Flieger geht um 20 Uhr, wie brauchen ca. 2 Stunden bis nach Frankfurt also fahren wir gegen 13.00 Uhr los, falls wir noch in 'nen Stau oder so kommen.
Glück gehabt, kein Stau oder sonstige Unvorhersehbarkeiten, wir haben erst 15 Uhr. Eine Stunde vor Ankunft am Flughafen melden wir uns beim Parkservice an und dann nochmal direkt bei der Abfahrt von der Autobahn.
Drop Off Zone am Terminal 1 angesteuert, dort wartet schon der nette Herr vom Parkservice, der unser Auto übernimmt.
Koffer ausladen, kurze Übergabe vom Auto und dann nimmt der Herr vom Parkservice unser Auto mit. Sehr entspannt, keine nervige Parkplatzsuche und wesentlich günstiger, wie direkt am Flughafen zu parken.
Im Flughafen steuern wir direkt zum Schalter der Airline, wir sind die ersten 🤣
Koffer abgeben, Tickets in Empfang genommen. Und nun? Zeit totschlagen, also ab zur Besucher Terrasse, Flugzeuge gucken und die Kids Vergnügen sich am Spielplatz.
Gegen 17 Uhr machen wir uns auf zum Security-Check, die große hat vorher schon YouTube Videos gesehen, das man wohl eine Salatgurke mit durch die Security nehmen kann, obwohl die fast nur aus Wasser besteht 🤣
Hat auch geklappt 🙈
Die große Kamera im Handgepäck macht kurz Ärger an der Security, schneller Wischtest auf Sprengstoff, alles in Ordnung. Alles andere hätte mich auch gewundert.
Passkontrolle läuft bei uns, warum auch nicht.
Wir schlendern durch den Dutyfree, vertreiben uns die Zeit und gehen allmählich zum Gate. Die vorher abgeschlossene Wette welche Farbe unsere Condormaschine hat, gewinnt der kleine. Sie ist blau.
Nochmal zur Imuga - Die Imuga Traveller Declaration wird von den Maledivischen Behörden bei Ein- und Ausreise verlangt und ist eine Gesundheitserklärung. Ausfüllen muss sie jeder Reisende, ist auch schnell gemacht. Die Fluggesellschaften prüfen vor dem Boarding nochmal ob jeder die Imuga ausgefüllt hat, ansonsten hat man vor dem Boarding noch die gelegenheit, was aber das Boarding erheblich verzögert. Also bitte einfach bis zu 96 Stunden vorher machen. Man bekommt bei erfolgter anmeldung einen QR-Code, vom diesem einfach einen Screenshot machen und speichern. Man bekommt keine Mail mit diesem Code als bestätigung
Aufruf zum Boarding, als Familie werden wir als zweite Boardinggroup aufgerufen, los geht's und dann sind wir auch schon im Flieger, alle sind etwas aufgeregt. Für die Kids ist es der erste Flug und dann gleich 10 Stunden ist schon ne Nummer, wie wir Erwachsenen finden. Das Entertainmentsystem von Condor ist schon cool, echt viele Filme und auch sehr viele neue, die erst im Kino waren.
Wir rollen auf die Startbahn, die Maschine startet, es ist laut, wackelt und vibriert. Die Kids gucken etwas ungläubig aber als die Maschine abhebt wird der ungläubige Gesichtsausdruck durch eine Mischung aus "Euphorie", "wo ist den gerade mein Magen", muss ich kotzen?" und "Urlaubs Vorfreude" ersetzt.
Gegen 21.30 gibt es das berühmt, berüchtigte Flugzeug essen😂
Es ist gut. Wirklich gut. Nudeln in Tomatensoße, ein Laugenbrötchen mit Butter und coleslaw. Wir sind angenehm überrascht.
O-Ton vom Kleinen:
"Also Papa, allein für die Nudeln hat sich das lange warten gelohnt." 😂😂😂
Die Bluetooth Verbindung der Kopfhörer zum Entertainment System funktioniert nur semi gut. Der Ton Hakt sehr oft, und es ist relativ anstrengend einem Film zu folgen. Das nächste mal wieder ganz normal über Kabel verbinden.
Der Rest vom Flug ist langweilig, keine Turbulenzen oder sonstiges.
Der Anflug auf Male ist beeindruckend, die vielen kleinen Insel sehen von oben einfach wundervoll aus.
Die Landung selber ist auch sehr entspannt, nichts unerwartetes.
Bus Shuttle am Velana Airport auf Male, keine Gangway, dafür aber ein Hitzeschock. Es ist heiß, schön heiß. 😊
Trotz 10 Stunden Flug, ist unser Entspannungslevel plötzlich bei 200%.
Passkontrolle, geht fix und dann auf die Koffer warten. Dauerte auch nur 20 Minuten.
Alle Koffer sind da und unbeschädigt.
Wir gehen zum Ausgang, dort werden wir von einem Mitarbeiter des Resorts empfangen. Auf dem Weg sehen wir noch einen Automaten für Touristen SIM Karten. Saucool, einfach kostenlos Karte ziehen und dann später in Ruhe aktivieren.
Der Mitarbeiter vom Resort empfängt uns überschwänglich freundlich, ungewohnt aber irgendwie lächeln hier alle etwas mehr. We Like it.
Der Mitarbeiter nimmt unsere Koffer und Handgepäck und wiegt es für den Weitertransport und zack sitzen wir schon im Bus zum Waterplane Airport.
Am Airport sitzen wir in einer klimatisierten Lounge, mit Blick auf die ankommenden und ab fliegenden Flugzeuge, interessant.
Mittlerweile ist es 12 Uhr Ortszeit. Gegen 13 Uhr geht das Wasserflugzeug zur Insel mit einem Zwischenstopp.
12.45 unser Flugzeug ist noch nicht da und wir haben keine Infos. Also kurz nachfragen.
Der Flugplan hat sich geändert, wir haben ein anderes Flugzeug und fliegen ca. 30 Minuten später.
Wir sind alle etwas durch aber entspannt, Sonne macht so viel aus!
Boarding, das Wasserflugzeug ist eng. Echt eng. Also wirklich eng und die Sitze schmal. Bei geschmeidigen 105 Kg und 1,85m war es eng.
Wir starten, eine Boeing oder Airbus haben schon eine gewisse Geräuschkulisse, aber ein kleines Wasserflugzeug ist laut. Richtig laut. Vielleicht sind wir auch alle mittlerweile etwas strapaziert 🤷
Auf uns warten noch ca. 45 Minuten Flug zum Resort, mit dieser gigantischen Aussicht auf die vielen kleinen Insel vergeht die Zeit, aber wie im "Flug".
Landeanflug.
Mangels einer anderen Beschreibung muss ich sagen, wie es ist. Die Landung ist hart! Das ist aber dem Wellengang geschuldet, die Piloten machen einen sehr professionellen Eindruck, in ihren Badelatschen 😂
Wir legen am Steg an, steigen aus und werden direkt von Ahnna empfangen, die bringt uns zur Reception, wir bekommen einen Begrüßungs Mocktail und es folgt eine Erklärung was wir gebucht haben, das wir bitte 24 Stunden vorher reservieren sollen wenn wir in einem Restaurant essen wollen und das die Minibar auf Wunsch unbegrenzt am Tag befüllt wird (Achtung nur bei Buchung des Full Dine Around Pakets). An der Reception könnt Ihr auch große Dollarscheine in kleine tauschen, Ihr braucht euch also nicht das Portmonee mit kleinen Dollar Noten voll zu stopfen. Wir werden zu unserer Villa gebracht. Es ist heiß, tropisch, exotisch, wir sind nach 10 Minuten auf der Insel eigentlich nur sprachlos und tiefenentspannt.
Achtung: Achtet Mal auf den Geruch! Es riecht total gut. Dschungel, Salzwasser, eine leichte Kokosbrise - einfach toll.
Unsere Villa
Angekommen an unserer Villa, finden wir unseren eigenen Pool, die obligatorische Open Air Dusche und einen Schlafbereich, ausreichend für 4 Personen. Das vierte Bett war ein extra Wunsch und wurde dazu gestellt.
Allerdings gibt es für uns ein dickes Minus. Da die Malediven leider ein großes Müllproblem haben, macht für uns das Angebot, eine eigene Kapsel Kaffeemaschine in der Villa zu haben, überhaupt keinen Sinn. Wenn man das anbietet, könnte man das besser lösen.
Wir haben die Deluxe Beach Pool Villa gebucht, mit Pool und direkter Strandlage, kann man sich dran gewöhnen. Warum der Pool? Ganz einfach, die Kids können einfach ins Wasser, wenn Sie wollen und wir haben sie im Blick.
Am Strandzugang haben alle Deluxe Beach Pool Villen ein paar Sandsäcke liegen. Nicht schön aber zum Inselschutz leider nötig.
Wir haben Glück, haben Villa 414 und dort liegt nur eine Reihe Sandsäcke und die ist mit Sand relativ gut verdeckt. Top
Die Air Condition funktioniert gut und lässt sich zwischen 15 und 29 Grad regulieren. Im Schlafbereich gibt es 2 Deckenventilatoren, sowie einen im Bad.

Die Insel
Traumhaft maledivisch. Super feiner Korallensand, sehr gepflegte und üppige Vegetation. Die Wege im Inneren der Insel werden kontinuierlich gefegt und von Blättern befreit. Es herrscht ein reges Treiben vom Personal, aber nie störend. Solltet ihr Mal morgens früh den Sonnenaufgang anschauen, werdet ihr auf jeden Menge Personal stoßen, welches die Insel pflegt.
In einer halben Stunde ist man um die ganze Insel gelaufen.
Im Inneren der Insel läuft man teilweise wie durch Tunnel aus exotischen Pflanzen. Im eigenen Inselgarten werden die Pflanzen selbst herangezogen.
Die Insel auf Google Maps: Hier
Das Riff
Es gibt rund um die Insel verschiedene Einstiegspunkte am Strand, die durch 2 Bojen gekennzeichnet werden, an denen man sich im Wasser orientieren kann.
Der Strandabschnitt bei den Deluxe beach Pool Villen ist relativ flach und bis zu den ersten Korallen bzw. Riffkannte sind es ca. 80 Meter. Trotzdem sieht man hier schon einiges an Leben. Gerade für Schnorchelanfänger sehr angenehm.

Zur Riffkannte rund um das Oversea Restaurant Dihjavaru geht es relativ schnell, allerdings ist es durch die vielen Korallen etwas verwinkelter und bei Ebbe, hat man das Gefühl, die Korallen fast zu berühren. An der Riffkante angekommen, ist hier auch einiges los😊

Wir haben es leider nicht geschafft das Riff bei den Beach Villen zu beschnorcheln, aber dort soll sich angeblich auch ab und zu eine Schildkröte blicken lassen.

Das nördliche Riff fand ich persönlich sehr schön. Viele verschiedene Fische, Riffhaie und schöne Korallen. Lohnt sich auf jeden Fall.
Die Bars und Restaurants
Es gibt folgende Bars auf der Insel:
Sunset Bar
Veyo Bar & Raalhu Cafe
Haruge Bar
Nala Bar
Thari Bar
Die Sunset Bar
Unser klarer Favorit, entspannt ein Bierchen trinken oder einen Cocktail ist hier gut möglich und von unserer Villa keine 30 Sekunden zu Fuß. Es gibt gemütliche Strandstühle und die Barkeeper sind echt cool. An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an "Janaka" unseren lieblings Barkeeper - eine Seele von Mensch.
Wir haben uns immer an den daily Specials probiert. Täglich wechselnde Cocktails und alle waren lecker.
Von der Sunset Bar aus, hat man einen super Blick auf den Sonnenuntergang, die Kids und man selber kann zur Abkühlung immer mal wieder ins Wasser springen.
Die Veyo Bar & Raalhu Café
Die Bar mit dem großen Pool, anfangs dachten wir "hat etwas Schwimmbad Charakter", aber dann haben wir es sehr genossen, auch mal mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen.
Ein Tipp: Am Strand steht ein großer Baum, der fast den ganzen Tag Schatten Spendet. Kommt früh und schnappt euch dort die Liegen (Mallorca Style 😂) Da lässt es sich dann gut aushalten. Der Pool selbst ist warm, beim ersten rein gehen bekommt man das Gefühl von Hühnersuppe.
Die Haruge Bar, Nala Bar, Thari Bar
haben wir nicht besucht, aber die Haruge Bar direkt gegenüber vom Vakaru hat auf, bis der letzte Gast geht.
Die Restaurants
Es gibt auf der Insel 6 verschiedene Restaurants in denen man speisen kann
Das Vakaru
Das Dhiyavaru
Den Reethi Grill
Das Huvandhu Garden
Das Veggie and Vegan
Das Raalhu Cafe
Das Vakaru Hauptrestaurant im Buffet-Stil.
Hier kann man Frühstücken, Mittagessen und zu Abend essen.
Das Frühstück ist immer relativ gleich gehalten aber es ist reichhaltig und lecker.
Ob English Breakfast, warme maledivische Speisen, Bircher Müsli, kalter Aufschnitt, Joghurt mit frischen Früchten, diverse Brotsorten mit Marmelade, (die Passionsfrucht Marmelade ist der absolute Hammer) oder frische Crepes oder Pancakes, hier findet jeder etwas.
Es werden auch Eier frisch zubereitet, wahlweise bekommt man Omelett, fried eggs, scrambled eggs, poached eggs 😍 oder boiled eggs.
Die Jungs am Ei können was 😂
Das Mittag- und Abendessen kann sich auch sehen lassen, lecker und täglich wechselnde Gerichte. Es werden fast jeden Abend Specials Angeboten: Hollywood Buffet, Maldivian Buffet usw. sehr abwechslungreich.
Die Kellner sind freundlich und immer gut drauf, viele können auch ein paar Brocken deutsch. Hier nochmal einen lieben Gruß an "Mussa" unser Kellner im Vakaru. Wenn man zum Frühstück seinen Kaffee mit Milch auf englisch bestellt und der Kellner am nächsten Tag fragt "Kaffee mit Milch", ist das schon irgendwie lustig und man checkt es erstmal gar nicht.
Was wir nicht so schön fanden, war, dass es im Vakaru trotz vieler Ventilatoren, zum Mittag und abends sehr heiß war. Die Luft steht irgendwie.
Das Dhiyavaru Overwater Restaurant
Schön steht es da! Auf Stelzen ins Riff gebaut und mit einem sagenhaften Rundumblick.
Auch hier kann man Frühstücken, allerdings Ala Carte. Zur Auswahl stehen ein "Continental Breakfast, Englisch Breakfast und diverse Müsli Varianten.
Das Dhiyavaru hat auch 24/7 geöffnet, sollte also Nachts der kleine Hunger kommen, werdet Ihr dort geholfen.
Das Essen ist ausgezeichnet und die Kellner massiv aufmerksam. Sobald das Wasserglas halb leer ist, wird schon nachgeschenkt.
Das Restaurant ist rundum offen, und somit weht immer eine leichte Brise.
Der Reethi Grill
Ganz klar unser Favorit.
Unter Pavillons direkt am Strand, mit den Füßen im Sand essen ist mega. Die Kellner sind freundlich und echt lustig. Der Chefkoch kommt vor dem Essen an jeden Tisch und begrüßt die Gäste mit Namen. Die Pavillons habe alle einen Ventilator, also wenn mal kein Wind geht, hat man doch ein kleines Lüftchen.
Das Essen ist hervorragend, alles perfekt auf den Punkt.
Geheimtipp: Probiert unbedingt die "Fettuccine alla Pescatora"
Das Huvandhu Garden
Hier waren wir nicht, weil es das einzige Restaurant ist was vom all inklusive Paket ausgeschlossen ist, schade. Man bekommt zwar einen Rabatt, wenn man das Full dine around Paket gebucht hat, aber uns haben die anderen Restaurants vollkommen gereicht.
Das Veggie and Vegan
Dort waren wir nicht, die Kids wollten Fleisch.
All inklusive oder All inklusive Plus (Full Dine Around)
Wir haben im Reisebüro das All inclusive Plus (full dine around) gebucht. Wurde uns wirklich günstig als Upgrade angeboten.
Im Endeffekt enthält es die kostenlose Minibar und täglich unbegrenzte Befüllung und extra Rabatt auf spezielle Speisen, die man bezahlen müsste. (Speisen und Getränke in blauer Schrift sind all inklusive und in schwarzer Schrift müssen extra bezahlt werden)
Wir würden sagen, am Ende des Tages kommt man mit dem normalen all inklusive auch hervorragend über den Tag.
Das Personal
Immer freundlich und hilfsbereit. So wie man sich das wünscht.
Die Barkeeper
Jeder für sich ein Unikat, der eine stiller, der andere etwas schriller. Lieb sind Sie alle aber an Herz gewachsen ist uns vor allem Janaka.
Janaka kommt eigentlich aus Sri Lanka, wo auch seine Frau lebt. Er arbeitet 11 Monate im Resort und 1 Monat ist er in Sri Lanka bei seiner Frau😳
Das ist schon ne echte Belastungsprobe.
"Mussa", unser Kellner im Vakaru war auch ne Wucht. Sobald Er uns am Eingang gesehen hat, stand der Kaffee zum Frühstück schon an unserem Lieblingstisch.
Das Trinkgeld
Ist immer individuell und abhängig von der erbrachten Leistung.
Wenn man etwas googelt finden man diverse Empfehlungen, was die Trinkgeldhöhe angeht.
So sollte der roomboy ca. 1 Dollar am Tag bekommen oder 10 pro Woche.
Der roomservice 2-3 Dollar pro Bestellung,
Kellner 5-10% vom Rechnungsbetrag,
Kofferträger 2 Dollar pro Gepäckstück und Ausflugs- und Reiseleiter ca. 10 Dollar.
Das sind empfehlungen und nicht in Stein gemeißelt.
Da wir zu viert in einem Zimmer waren, bekam unser roomboy pro Tag 2 Dollar, genauso wie der Roomservice.
Wenn der Roomboy oder der Roomservice sich extra Mühe gegeben haben (schön gefaltete Handtücher oder extra Getränke in der Minibar), gab es auch 2 Dollar mehr.
Kellner und Barkeeper haben 5 Dollar bekommen.
Am letzten Tag haben wir unsere restlichen Dollar auf unsere Kellner und Servicepersonal aufgeteilt.
Das Essen
Hier gibt es nicht viel zu schreiben. In ausnahmslos allen Restaurants, die wir besucht haben, ist das Essen erstklassig.
Der Reethi Grill war hier ganz klar unser Favorit, weil das Ambiente einfach phantastisch ist.
Ein kleiner Tipp: Falls ihr euch mal einen Beef Burger bestellt, die echt lecker sind, bestellt das Fleisch "well done". Unsere Burger waren dann immer noch leicht rosa. Hier verschieben sich die Gargrade wohl etwas.
Die Angebote (Ausflüge)
Angeboten wird viel, sei es im Watersports Center unter anderem Jetski, banana ride, Glas Kanu oder der Ausflug zu einer Delfinschule. Hier findet man schon einiges an Freizeitaktivitäten.
Der Ausflug zu einer Delfinschule ist toll, wir haben nicht nachgezählt, aber es waren etwa 80-100 Delfine.
Das Tauchcenter Sea X-Plorer bietet täglich schnupper Schnorchelkurse an. Auch einen schnupper Tauchgang kann man dort machen. Die Manta- und Turtle Safari können wir nur empfehlen, total schön und wir konnten wirklich viele Mantas und Schildkröten sehen.
Auf den Ausflügen werden Schwimmwesten angeboten, die man zum Schnorcheln nicht nehmen muss, aber das ganze wird dadurch wesentlich entspannter und man kann sich besser auf die Unterwasserwelt konzentrieren, gerade wenn man noch Kinder im Schlepptau hat.
Die Ausflüge, sowie auch das Trinkgeld, was man am Ende des Ausfluges geben kann, werden direkt auf die Hotelrechnung gebucht.
Tipp: Am MarineCenter kann man sich zum Palmen pflanzen anmelden. Man bekommt eine Palme und ein personalisiertes Schild. Die Palme pflanzt man dann selber unter Anleitung irgendwo auf die Insel und das Schild kommt direkt daneben. Wir finden das eine mega Idee. Einfach beim MarineCenter die Nummer von Laura abspeichern und per WhatsApp schreiben.
Das ganze ist erstmal kostenlos, aber natürlich freut man sich über eine kleine Spende.
Klima, Flora und Fauna
Es ist warm und tropisch, was auch sonst. Wir hatten tagsüber auch mal zwei Regenschauer, aber die sind so schnell vorbei, wie sie kommen. Nachts hat es auch mal geregnet und einmal hat es auch nachts wirklich stark gestürmt, sodass am nächsten Morgen viel Unrat am Strand lag. Alle Langschläfer bekommen davon nichts mit, da das Personal frühmorgens loszieht und den angespülten Müll einsammelt.
Geckos in der Villa jagen für euch, die Mücken und die Blutsaugeragamen laufen überall auf der Insel rum und sind schon fast zutraulich.

Solltet ihr nachts mal von einem Vogel geweckt werden, ist das ein Gecko! Die kleinen Kerle machen ganz schön Alarm und hören sich echt witzig an.

Stelzenläufer, diverse Seeschwalben und Krähen gibt es auch. Letztere sind frech und klauen euch beim Floating Breakfast die Würstchen vom Tablet 🙈 kein Scherz. Also aufpassen.
Flughunde. So süß. In fast jedem größeren Baum hängen sie ab und mampfen Früchte und zanken sich um diese. Könnten wir stundenlang zusehen.
Ein Flughund Hotspot ist der große Baum bei der Sunset Bar, gerade in den Abendstunden ist hier echt was los.

Krabben. So gruselig. Diese kleinen und teilweise echt großen Gesellen verbringen den Tag vergraben im Sand und kommen nachts aus ihren Löchern.
Wer 'nen echten Schockmoment möchte, macht sich den Spass und geht bei Dunkelheit am Strand spazieren. Alles ist gut, so lang keiner ein Licht an macht, dann sieht man nämlich hunderte Krabben und die sind so verdammt schnell, das das Auge ihnen fast nicht folgen kann. Hat Gruselfaktor. Wenn sie ihre Löcher buddeln, sind sie aber schon witzig, einfach Mal beobachten.
Die Abreise
Leider hat alles Mal ein Ende. Unsere 12 Tage waren viel zu schnell vorbei.
Wir haben noch Sonnencreme und Aftersun übrig. Die bringen wir am Vorabend zum SEA X-plorer Tauchzentrum. Der Chef und die Angestellten freuen sich riesig. Sonnencreme auf den Malediven ist exorbitant teuer, zwischen 30 und 40 Dollar.
Wo wir einmal dort sind lassen wir auch gleich die Flossen der Kids dort, die nächstes Jahr sowieso nicht mehr passen.
Der Chef bedankt sich mit zwei Armbändern und einem Manta USB Stick für die Kids.
Wir reisen früh morgens gegen 9 Uhr ab. Am Vorabend bekommen wir unsere Rechnung ins Zimmer. Dort sind alle Posten aufgelistet, die wir extra zahlen mussten. Ausflüge,Souvenirs, Speisen und Getränke.
Wir genießen unseren letzten Abend im Reethi Grill. Der Chefkoch begrüßt uns wie immer persönlich. Kurzer Smalltalk, dass es unser letzter Abend ist. Er wünscht uns alles Gute.
Nach dem Essen, schlendern wir zur Rezeption und zahlen unsere Rechnung. Funktioniert alles reibungslos.
Der letzte Morgen ist entspannt. Die Koffer sind gepackt und wir gehen zu unserem letzten Frühstück. Alle sind etwas traurig, dass diese schöne Zeit schon vorbei ist.
Nach dem Frühstück warten wir an der reception auf das Wasserflugzeug. Wir werden zum steht gebracht, wo das Flugzeug schon wartet.
Am Flughafen in Male klappt auch alles, Tickets holen, Sicherheitskontrolle, die wie wir finden irgendwie genauer ist als in Frankfurt und dann auf den großen Flieger warten.
10 Stunden Flug.
Back in Germany, reibungsloser Flug und Transport per Shuttle Bus zur Gepäckausgabe. Cool, es ist nichts los, das sollte mit dem Gepäck schnell gehen.
2 Stunden später haben wir endlich unsere Koffer. Das könnte besser laufen.
Dafür ist unser Auto flott da, kurz anrufen und 10 Minuten später sind wir schon auf der Autobahn Richtung Heimat.
Und wie fanden wir es jetzt?
Es war traumhaft, die Kids sprechen immer noch vom Urlaub und wir Erwachsenen wollen wieder hin und das werden wir auch.😊
So das war unser kleiner Urlaubsrückblick. Wir hoffen, ihr hattet Spaß beim Lesen und es wurden vielleicht ein paar Fragen beantwortet.
Bis dahin und schöne Grüße von
Der Liebsten, der großen, dem kleinen und Mir
